Neuigkeiten aus der Lithiumbatterieindustrie, vom 31. Juli
1. BASF meldet Gewinnrückgang im zweiten Quartal
Am 31. Juli gab BASF die Umsatzzahlen für das zweite Quartal 2024 bekannt. Der Gesamtumsatz belief sich auf 16,1 Milliarden Euro, ein Rückgang um 1,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahresquartal bzw. ein Minus von 6,9 Prozent. Der Nettogewinn lag im zweiten Quartal bei 430 Millionen Euro, ein deutlicher Rückgang um 14 Prozent gegenüber 499 Millionen Euro im Vorjahresquartal.
2. Liontown produziert erstes Spodumenkonzentrat im Kathleen Valley
Am 31. Juli gab das australische Bergbauunternehmen Liontown Resources bekannt, dass seine Spodumenmine im Kathleen Valley die erste Charge Spodumenkonzentrat produziert hat. Die Auslieferung der ersten Charge ist für das dritte Quartal 2024 geplant. Die erste Phase des Minenprojekts soll eine Produktionskapazität von rund 511.000 Tonnen Spodumenkonzentrat erreichen. Der Hochlauf auf die volle Kapazität wird voraussichtlich im ersten Quartal 2025 abgeschlossen sein.
3. CATL E-Boat Technology unterzeichnet Vereinbarung mit dem Büro in Südaustralien
Am 31. Juli wurde bekannt gegeben, dass CATL E-Boat Technology eine Vereinbarung mit dem südaustralischen Büro unterzeichnet hat. Im Fokus stehen neue Projekte für den Elektroboottourismus, um die Transformation und Modernisierung der Schifffahrtsbranche zu beschleunigen. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Elektrifizierung von Schiffen, die Batteriewechseltechnologie und den Bau integrierter Industrieparks voranzutreiben. Durch die Nutzung der reichen Meeresressourcen und der guten Verkehrsanbindung Südaustraliens will die Partnerschaft ein erstklassiges Tourismusziel entwickeln.
4. Librec errichtet größte Recyclinganlage für Elektrofahrzeugbatterien der Schweiz.
Am 31. Juli berichtete Lithium Plus News, dass Librec in Biberist die erste großtechnische Recyclinganlage für Elektrofahrzeugbatterien in der Schweiz errichtet. Die neue Anlage entsteht auf dem Gelände einer ehemaligen Papierfabrik. Librec plant, ab Ende Oktober jährlich 12.000 Tonnen Elektrofahrzeugbatterien in Biberist zu recyceln.
5. BASF stoppt Projekt für Batterierecyclinganlage in Spanien
Am 31. Juli berichtete Lithium Plus News, dass der deutsche Chemiekonzern BASF sein Batterierecyclingprojekt im spanischen Tarragona aufgrund des verzögerten Ausbaus der Batteriewerke in Europa vorerst pausiert. Im Geschäftsbericht für das zweite Quartal 2024 erklärte BASF: „Wir haben beschlossen, das Batterierecyclingprojekt in unserer großen Metallraffinerie in Tarragona, Spanien, vorerst auszusetzen. Wir sind bereit, es wieder aufzunehmen, sobald der Ausbau der europäischen Batteriekapazitäten und die Verbreitung von Elektrofahrzeugen wieder an Fahrt gewinnen.“ BASF-Chef Markus Kamieth äußerte sich in einer Telefonkonferenz ähnlich.
Veröffentlichungsdatum: 02.08.2024





